Erbschafts- und Schenkungssteuer im Betriebsvermögen

Mit dem Urteil vom 17. Dezember 2014 wurde die Verfassungsmäßigkeit der Verschonungsregelungen bei der ERbschaftssteuer für das Betriebsvermögen vom Bundesverfassungsgericht in Frage gestellt.
Es wurde dem Gesetzgeber eine Frist bis zum 30.06.2016 auferlegt, um dieses Gesetz neu zu verfassen.

Die Vorschriften sind zunächst weiter anzuwenden. Eine Rechtssicherheit ist aber nicht gegeben.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Quelle:
DIHK „Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaft- und Schenkungssteuer“

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Änderungen der KSK

Zum 01. Januar 2015 sind in der Künstlersozialkasse zwei wichtige Änderungen in Kraft getreten.
Die Betriebsprüfungen sollen nun zum einen intensiviert werden, zum anderen gibt es eine Änderung welche die Auftraggeber betrifft, die nur geringe abgabepflichtige Honorare an Künstler zahlen, denn es wurde eine Bagatellgrenze von 450,00 € eingeführt. Befindet man sich unterhalb dieses WErtes, ist man von der Abgabepflicht befreit.

Quelle:
Sozialpolitik

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Mindestlohngesetz und Aufzeichnungspflichten

Im Januar 2014 ist das neue Mindestlohngesetz in Kraft getreten, in dem für grundsätzlich alle Arbeitnehmer ein Mindestlohn von 8,50 € pro Zeitstunde festgesetzt wird.

Ausnahmen gelten unter anderem für Praktikanten, Jugendliche, Auszubildende, Ehrenamtliche oder Langzeitarbeitslose.

Das Gesetz hat außerdem für geringfügig Beschäftigte Auswirkungenden, den auch sie bekommen den Mindeslohn, dürfen aber Zeitgleich die Entgeltgrenze von 450,00 € monatlich nicht überschreiten. Gleiches gilt bei Arbeitnehmern mit festem Entgelt und Arbeitszeiten, denn auch dort muss der Mindestlohn eingehalten werden.

Mit diesem Gesetz wurde zusätzlich auch die Aufzeichnungspflicht von Arbeitszeiten verschärft. Festzuhalten sind jetzt Beginn, Ende und Pausenzeiten der Arbeitnehmer.

Verstöße gegen diese Regelungen können eine Geldbuße von bis zu 500.000,00 € nach sich ziehen.

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Quelle:
Mindeslohngesetz

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Vorfälligkeitsentschädigungen sind keine Werbungskosten

Wird das Darlehen einer bisher vermieteten Immobilie frühzeitig abgelöst, kann die dadurch entstandene Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten bei der Vermietung und Verpachtung geltend gemacht werden. Grund hierfür ist, dass für das Absetzen der Kosten als Werbungskosten ein wirtschaftlicher Zusammenhang bestehen muss.
Da das auslösende Moment die vorzeitige Ablösung ist und die Vertragsanpassung durch die Verpflichtung des Darlehensnehmers zur lastenfreien Veräußerung entsteht, besteht lediglich ein Zusammenhag zwischen der Vorfälligkeitsentschädigung und der Veräußerung, nicht aber zwischen Vorfälligkeitsentschädigung und die vorgenommene Vermietung.

Quelle:
Stbg 11/14
NWB Datenbank

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Unverzinsliche Darlehen

Unverzinsliche Darlehen, die einer GmbH gegeben werden und eine Laufzeit von über einem Jahr aufweisen, müssen in der Bilanz abgezinst werden. Der Differenzbetrag wird als Gewinn angesehen.
Auch Darlehen die eine unbegrenzte Laufzeit haben oder mit einer dreimonatsfrist kündbar sind, müssen abgezinst werden.
Unverzinsliche Darlehen dürfen in der Handelsbilanz nicht abgezinst werden. Dadurch wird eine getrennte Handels- und Steuerbilanz fällig.
Die Steuerfalle kann umgangen werden, indem ein Zinssatz über Null Prozent vereinbart wird.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

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Scheidungskosten können steuerlich absetzbar sein

Nach dem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz können Scheidungskosten doch steuerlich absetzbar sein. Zwar heißt es im § 33 EStG, dass Prozesskosten nur noch eine außergewöhnliche Belastung darstellen, wenn die Existenz des Steuerzahlers gefährdet ist, doch laut dem Finanzgericht soll dies nicht zu genau genommen werden.
Die Existenz sei auch dann gefährdet, wenn die geistig-seelische Verfassung leidet.
Damit Prozesskosten absetzbar sind, muss es sich allerdings um eine Entscheidung handeln, die nur durch zivilgerichtliche Prozesse entschieden werden kann. Unterhalts- oder Vermögensfragen können auch außergerichtlich geregelt werden und sind damit nicht absetzbar.

Quelle: FG Rheinland-Pfalz (Az.: 4 K 1976/14)

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Neue EU-Zinsrichtlinie

Zum Jahresanfang 2016 soll die neue EU-Zinsrichtlinie 2014/48/EU umgesetzt werden. In dieser Richtlinie heißt es unter anderem, dass mehr Kapitalerträge erfasst werden sollen, wie beispielsweise Erträge aus Lebensversicherungen, oder private Daten. Außerdem soll eine Umgehung der Richtlinie durch Einschaltung juristischer Personen und Einrichtungen ausgeschlossen werden. Wirksam werden soll die Richtlinie ab 2017.

Quelle:
www.steuernsparen.de
SteuerInfo 04/19

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Schenkungssteuer bei Gemeinschaftskonten

Beim Führen eines Gemeinschaftskontos unter Eheleuten kann eine Schenkungssteuer drohen, wenn von einem Ehegatten zu hohe Beträge auf dieses Konto überwiesen werden. Der Freibetrag bei Ehepartnern liegt bei 500.000,00 €.
Vorraussetzung für die Entstehung der Steuer ist, dass der andere Partner über das Geld verfügt, als wäre es seins. Eine schriftliche Regelung über die Rechte am Konto schützt davor. Darin kann es zum Beispiel heißen, dass der nichteinzahlende Partner nur auf das Konto zugreifen kann, um das Geld für die Gemeinsame Lebensführung zu nutzen.
(Az. II R 33/10)

Quelle: NWZonline

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Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns

Ab 01.01.2015 tritt das neue Mindestlohngesetz (MiLoG) in Kraft.
Darin heißt es unter anderem, dass ab dem in Kraft treten des Gesetzes ein Mindestlohn von 8,50 € pro Zeitstunde gilt. Zu dieser Regelung gibt es Ausnahmen für die der Mindestlohn nicht angewendet werden muss, wie zum Beispiel Praktikanten, Kinder und Jugendliche, Auszubildende oder Langzeitarbeitslose.
ein Verstoß gegen die Zahlung des Mindestlohns kann eine Geldbuße von bis zu 500.000,00 € nach sich ziehen.

Quelle: Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns

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Änderungen bei der Künstlersozialkasse zum Januar 2015

Zum Beginn 2015 treten zwei wichtige Änderungen bezüglich der Künstlersozialkasse in Kraft.
Zum einen sollen die Betriebsprüfungen intensiviert werden.
Zum anderen gibt es eine Änderung für Auftraggeber, die nur geringe abgabepflichtige Honorare an Künstler und Publizisten zahlen. Es wurde eine Bagatellgrenze von 450,00 € pro Jahr eingerichtet. In dem Fall, dass man diese Grenze nicht überschreitet, ist man von den Abgaben befreit.

Quelle: Sozialpolitik

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