Umkehr der Steuerschuldnerschaft

Seit dem 01. Oktober 2014 ist der alte Rechtsstand bezüglich der Umkehr der Steuerschuldnerschaft wiederhergestellt.
Das heißt, dass bei Bauleistungen die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger übergeht. Bauleistungen sind alle Leistungen, die sich auf die Substanz eines Gebäudes auswirken.
Der Leistende stellt in dem Fall nur eine Netto-Rechnung aus, mit dem Hinweis, dass die Steuerschuldnerschaft beim Leistungsempfänger liegt. Er selbst weist keine Umsatzsteuer aus und kann auch keine Vorsteuer beziehen.
Der Leistungsempfänger führt die Umsatzsteuer dann direkt an das zuständige Finanzamt ab und kann, sofern er dazu berechtigt ist, Vorsteuer geltend machen.
Das ist jedoch nur möglich, wenn der Leistende selber ein Unternehmer oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, der selber nachhaltig Bauleistungen erbringt.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Quelle: DWS-Verlag „Umsatzsteuerliche Neuregelungen bei Bauleistungen“

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