Geschenke an Geschäftspartner

Geschenke an Nicht-Arbeitnehmer dürfen den Gewinn als betrieblich veranlasste Aufwendungen nur mindern, wenn die in einem Wirtschaftsjahr zugewendeten Geschenke einen Betrag von 35 Euro nicht überschreiten, während Geschenke an Arbeitnehmer bis zu 40 Euro abgezogen werden dürfen.

Ein Unternehmer oder Angestellter, der ein Geschenk empfängt, hat dieses grundsätzlich der Einkommensteuer zu unterwerfen. Die Pauschalversteuerung gemäß § 37 b EStG erlaubt Betriebsinhabern Geschenke an Arbeitnehmer und Geschäftsfreunde jährlich pro Empfänger pauschal mit 30% zu versteuern. In diesem Fall muss der Empfänger das Geschenk nicht versteuern. Der Schenkende hat die Pflicht den Empfänger über die Pauschalierung zu unterrichten.

Ausgenommen von der pauschalen Besteuerung sind Streuwerbeartikel (bis 10 Euro) und Aufmerksamkeiten bis 40 Euro.

Musterformulierung: „Hiermit bestätigen wir Ihnen, dass wir die pauschale Besteuerung gemäß § 37 b EStG für die Zuwendung vom 00.00.0000 übernommen haben.“

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