Regeln bei Ferienjobs

Lohnsteuer
Wenn Schüler oder Studenten mit einem Ferienjob ihr Einkommen aufbessern, gibt es einige Regeln, die Sie und der Arbeitgeber beachten müssen.
Für die Meldung beim Finanzamt gibt der Ferienjobber seine Lohnsteuerkarte ( letzte Ausstellung im Jahr 2010 ) oder eine Ersatzkarte ( Einwohnermeldeamt ) beim Arbeitgeber ab. Bei Teilnahme am ELSTAM-Verfahren seitens des Arbeitgebers, werden zusätzlich die Steuer-ID und das Geburtstdatum vom Schüler oder Studenten benötigt. Bei der Besteuerung nach Steuerklasse I wird erst ab einen Jahreslohn von 11.000,- EUR Lohnsteuer fällig. Wird Lohnsteuer seitens des Arbeitgebers einbehalten oder wurde zuviel bezahlt, kann der Betrag mit Hilfe der Einkommensteuererkläruung zurück geholt werden.

Alternativ ist die Besteuerung als Minijobber (geringfügige Beschäftigung bis 450,00 EUR) möglich. Allerdings zahlt hier der Arbeitgeber einen Pauschalbetrag von 30%, davon 2% Lohnsteuer.

Sozialabgaben
Sind Ferienjobs begrenzt auf 2 Monate oder 50 Arbeitstage sind sie sozialversicherungsfrei. Das monatliche Einkommen und die wöchentliche Arbeitszeit sind sozialversicherungsrechtlich nicht von Belang. Ferienjobs, die allerdings in den „letzten Ferien“, also unmittelbar vor einer beginnenden Berufsausbildung ausgeübt werden, sind sozialversicherungspflichtig!

Hinweis:
Bei der Einstellung von Schülern (mindenstens 15 Jahr alt) unter 18 Jahre ist das Jugenarbeitsschutzgesetz und die Arbeits- und Ruhezeiten zu beachten!

Quelle:
www.haufe.de
www.ms.niedersachsen.de

Dieser Beitrag wurde unter Einkommensteuer, Lohnsteuer, Sozialversicherung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar