Kommunen drehen an der Steuerschraube

Oldenburg. Die Städte und Gemeinden drehen wieder an der Steuerschraube: Jede siebte Kommune im Oldenburger Land hat im Jahr 2016 Steuern erhöht. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK) unter den Kommunen durchgeführt hat.
„Die Kommunen haben mit ihrer Hebesatzpolitik für die Gewerbesteuer großen Einfluss auf die Standortattraktivität“, sagt Björn Schaeper, IHK-Geschäftsführer für Wirtschaftspolitik. Kräftige Steuererhöhungen würden Unternehmen das nötige Geld für weitere Investitionen nehmen und beeinträchtigten damit das Wachstum. Ausbleibende Erweiterungsinvestitionen oder Umsiedlungen in günstigere Nachbargemeinden könnten die Folge sein.
„Es ist unverständlich, dass so viele Kommunen trotz günstiger Steuerschätzungen auf Erhöhungen setzen“, so Schaeper. Das verdeutliche, dass die Kommunen ihren Sanierungsbedarf oftmals nicht über Einsparungen, sondern über höhere Einnahmen zu finanzieren versuchten. Die stärksten Erhöhungen haben Berne im Landkreis Wesermarsch und Sande im Landkreis Friesland vorgenommen. Der Hebesatz der Kommune Berne stieg um 50 auf 440 Punkte. Sande erhöhte den Gewerbesteuersatz um 50 auf 450 Prozent. Es folgen Lohne (+30 Punkte, Hebesatz 330 Prozent), Lemwerder (+25 Punkte, 385 Prozent) und Löningen (+20 Punkte, 360 Prozent). Auch die Kommunen Cappeln, Lastrup und Stadtland erhöhten den Gewerbesteuerhebesatz.
Den höchsten Gewerbesteuersatz weist nun Sande mit 450 auf, gefolgt von Wilhelmshaven mit 440 und der Stadt Oldenburg mit 439 Prozent. Die niedrigsten Hebesätze sind in den Kommunen Steinfeld mit 300, Bakum mit 310 und Visbek mit 315 Prozent zu verzeichnen.

Quelle: www.ihk-oldenburg.de (Nr. 3417612)

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Elektronische Kassen auf`m Kieker

Nicht selten legt die Finanzverwaltung während einer Betriebsprüfung das Hauptaugenmerk auf die Registrierkassen. Vor allem bei bargeldintensiven Unternehmen wird während der Betriebsprüfung die ordnungsgemäße Kassenführung kontrolliert. Bei einem Großteil der Prüfungen wird die Kassenführung bemängelt. Ist dies der Fall, kommt es oftmals zu Hinzuschätzungen (bis 10% des gesamten Umsatzes im Jahr), sowie einem Sicherheitszuschlag. Im schlimmsten Fall wird ein Strafverfahren eingeleitet.Um den Manipulationen an Registrierkassen durch „Zapper“- Software entgegenzuwirken wird ein technischer Manipulationsschutz gefordert.Ab dem 01.01.2017 müssen alle elektronischen Kassen Einzelumsätze erfassen und diese für mindestens zehn Jahre speichern. Digitale Kassen müssen auf diesen technischen Stand aktualisiert werden.

Quelle: IHK

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Unternehmensinsolvenzen sinken um fast 10 Prozent

In ganz Niedersachen ist ein Rückgang der Unternehmensinsolvenzen zu beobachten.Im Jahr 2015 hat sich die Zahl der Insolvenzen um 17,9 % verringert.In diesem Jahr zeigte sich deutlich, wie gut es den Unternehmen im Oldenburger Land geht. Trotz der Mehrkosten und der erhöhten Bürokratie, durch den am Jahresanfang eingeführten Mindestlohn, sanken die Zahlen der Unternehmensinsolvenzen im Oldenburger Land im ersten Halbjahr des Jahres 2015 deutlich (um 9,9 %).Das Gastgewerbe folgte dem allgemeinen Trend nicht, hier nahmen die Insolvenzen im vergangenem Jahr zu.Auch die Zahlen der zahlungsunfähigen Unternehmen aus den Städten Oldenburg, Wilhelmshaven, Delmenhorst und dem Landkreis Wesermarsch  nahmen 2015 leicht zu. Für die zahlungsunfähigen Unternehmen ist es beispielhaft, dass sie nicht länger als acht Jahre bestanden und bis zu fünf Mitarbeiter beschäftigt haben.

Quelle: IHK

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Vorlage der Steueridentifikationsnummer bei Kreditinstituten

Bitte achten Sie darauf, dass Ihrem Kreditinstitut die Steueridentifikationsnummer vorliegt.
Anderenfalls werden Freistellungsanträge außer Kraft gesetzt.
Es gibt kaum Möglichkeiten, dieses nachzuholen.

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Bitte beachten Sie zur Umsatzsteuer:

Wann immer Sie einen anderen Satz als 19% Umsatzsteuer abrechnen, weisen Sie in der Rechnung auf die Rechtsquelle hin.

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Neues Darlehen MikroSTARTer

MikroSTARTer ist ein Darlehen, das durch die NBank(Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen) vergeben wird.
Die IHK rechnet mit einer hohen Nachfrage und weist darauf hin, dass die Hausbank bei der Vergabe nicht hinzugezogen wird. Anträge werden von der NBank von Unternehmen und Existensgründern, die erst seit fünf Jahren bestehen entgegengenommen. Darüberhinaus können auch Unternehmensnachfolgen und Betriebserweiterungen unterstützt werden.
Die Höhe des Darlehns kann zwischen 5000€ und 25000€ betragen.
Voraussetzung für eine Forderung ist eine Bonitätsauskunft bei der Schufa, ein Businessplan oder Darstellung des Vorhabens, ein Beratungsgespräch und eine positive Stellungnahme von einem Kooperationspartner wie z.B die IHK.

Quelle: IHK

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Möglichkeit des Zugriffs auf Kassendaten eines Einzelunternehmens im Rahmen einer Außenprüfung

Pressemitteilung Nr. 27/2015 vom 15. April 2015
Urteil vom 16. Dezember 2014 X R 42/13
Mit Urteil vom 16. Dezember 2014 X R 42/13 hat der X. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) entschieden, dass Einzelhändler nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung verpflichtet sind, im Rahmen der Zumutbarkeit sämtliche Geschäftsvorfälle einschließlich der über die Kasse bar vereinnahmten Umsätze einzeln aufzuzeichnen. Wird dabei eine PC-Kasse verwendet, die detaillierte Informationen zu den einzelnen Barverkäufen aufzeichnet und diese dauerhaft speichert, sind die damit bewirkten Einzelaufzeichnungen auch zumutbar. Die Finanzverwaltung kann dann im Rahmen einer Außenprüfung nach § 147 Abs. 6 der Abgabenordnung (AO) auf die Kasseneinzeldaten zugreifen.
Quelle: Bundesfinanzhof

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Abbau der kalten Progression

Neuigkeiten von dem DIHK: Bundesfinanzminister Schäuble möchte aufgrund der steigenden Steuereinnahmen dem Effekt der „kalten Progression“ ab 2016 entgegenwirken. Durch die Senkung des Einkommensteuertarif soll dies umgesetzt werden.
Damit handelt er früh, da die Koalition dies erst für 2017 vorgesehen hat.
Der Effekt der „kalten Progression“ war in letzter Zeit kaum spürbar, denn die Inflationsrate war im Vergleich zu vergangenen Jahren niedrig.
Absolut profitieren alle Einkommensklassen von der Senkung des Einkommensteuertarifs. Relativ fällt die Entlastung vor allem zu Gunsten der Personen mit niedrigem Einkommen aus.

Quelle: IHK

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Kommunen erhöhen Steuern, um Sanierungen zu finanzieren

Aus einer Umfrage der IHK ging hervor, dass 2015 jede siebte Kommune im Landkreis Oldenburg die Steuern erhöht hat.
Mit den Steuererhöhungen würden die Kommunen scheinbar ihrem Sanierungsbedarf nachgehen und dabei außer Acht lassen, dass dies negative Auswirkungen auf den Standort der eigenen Kommune habe.
So würden die Standortfaktoren für Unternehmen in anderen Bezirken attraktiver werden und den eigenen fehle durch die Steuererhöhungen das nötige Kapital für Erweiterungsinvestitionen. Die Kommunen würden dadurch das Wirtschaftswachstum der Region hemmen.

Quelle: Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

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Fördermöglichkeiten für den Mittelstand

Am 21.05.2015 wird die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer eine Informationsveranstaltung bezüglich diverser Förderungen und Unterstützungen des Bundes, Landes und der EU für spezielle Vorhaben mittelständischer Unternehmen veranstalten.
Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr, die Anmeldung kann online auf der Website der IHK erfolgen.
Quelle:
www.ihk-oldenburg.de

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